„Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“ 

Heimat ohne Kompromisse.

„Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“ 

Peter Scholl-Latour formulierte mit dem Satz aus der Überschrift das Asyl- und Migrationsproblem Europas schon frühzeitig in seltener Klarheit. Das anhaltende Unvermögen der EU-Führung, diese Analyse ernst zu nehmen, spricht für eine tiefgreifende politische Fehlsteuerung.

Deutschland erlebt keinen schleichenden Wandel mehr, sondern einen offenen Autoritätsverlust des Staates. Was viele Bürger täglich sehen und erleben, ist das Resultat politischer Entscheidungen, unterlassener Rechtsdurchsetzung und jahrelanger Realitätsverweigerung.

Die anhaltende ungeregelte Migration ist kein unabwendbares Schicksal, sondern politisch verantwortet. Wo geltendes Recht dauerhaft nicht angewandt wird, hört der Rechtsstaat auf, verlässlich zu sein. Grenzen, Gesetze und Verfahren verlieren ihren Sinn, wenn ihre Durchsetzung dem politischen Willen geopfert wird.

Die Konsequenzen sind unübersehbar: Kommunen am Limit, gescheiterte Integration, wachsende Parallelstrukturen, eine zunehmende Verrohung öffentlicher Räume und ein massiver Vertrauensverlust in die innere Sicherheit. Wenn Innenstädte, Bahnhöfe und Großveranstaltungen nur noch unter Ausnahmebedingungen funktionieren, dann ist das kein normaler Zustand – es ist staatliches Versagen.
Humanität ohne Ordnung ist keine Humanität. Sie ist verantwortungslos.

Das Grundgesetz ist eindeutig. Artikel 16a Absatz 2 regelt klar, dass Personen, die über sichere Drittstaaten einreisen, keinen Anspruch auf Asyl haben. Deutschland ist ausschließlich von solchen Staaten umgeben. Dass diese Regelung seit Jahren faktisch ignoriert wird, ist kein juristisches Problem, sondern eine bewusste politische Entscheidung – mit gravierenden Folgen.

Währenddessen verschärfen sich die sozialen Missstände im eigenen Land dramatisch. Altersarmut, Kinderarmut und Obdachlosigkeit nehmen zu. Schulen sind überlastet, Infrastruktur verfällt, Pflege, Bildung und Kommunen stehen kurz vor dem Kollaps. Solidarität wird eingefordert, aber Prioritäten werden verweigert. Der Staat verliert seine Schutzfunktion gegenüber der eigenen Bevölkerung.

Wie sagte einst Peter Scholl-Latour „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“

Besonders Eltern spüren diese Entwicklung mit voller Wucht. Sie sorgen sich um Bildung, Sicherheit und Zukunftsperspektiven ihrer Kinder. Diese Sorgen sind legitim, rational und verantwortungsvoll. Sie zu delegitimieren oder moralisch zu diffamieren, ist ein Angriff auf den demokratischen Diskurs selbst.

Kritik an dieser Politik ist kein Extremismus. Sie ist Ausdruck eines berechtigten Anspruchs auf Ordnung, Sicherheit und Rechtsgleichheit. Wer diese Realität leugnet oder beschönigt, vertieft die gesellschaftliche Spaltung und zerstört das Vertrauen in Demokratie und Institutionen.

Schlusswort:
Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt. Nicht die Veränderung ist das Problem, sondern ihre Rechtlosigkeit. Nicht Migration an sich, sondern ihre politische Entgrenzung. Die Frage ist nicht mehr, ob der Staat handeln muss – sondern warum er es so lange unterlassen hat und wie viel Schaden bereits entstanden ist.

Nachfolgend Links zum Thema:

https://exxpress.at/meinung/bernhard-heinzlmaier-wer-halb-kalkutta-aufnimmt/

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