Viel zu mildes Urteil: Nur 8 Jahre Haft für Simeon „Maja“ T., Mitglied der Hammerbande!!!

Das Urteil gegen Simeon „Maja“ T., verurteiltes Mitglied der sogenannten „Hammerbande“, mag juristisch Bestand haben – politisch und gesellschaftlich sendet es jedoch ein verheerendes Signal. Acht Jahre Haft für organisierte, bewaffnete Überfälle auf Menschen sind gemessen an der Brutalität der Taten erschreckend wenig.
Nach den gerichtlichen Feststellungen handelte es sich nicht um Affekttaten, sondern um kalt geplante Angriffe. Die Täter agierten in Gruppen, suchten ihre Opfer gezielt aus und schlugen mit Hämmern und Metallstangen zu. Wer so vorgeht, nimmt schwere Verletzungen oder den Tod der Opfer bewusst in Kauf. Das ist keine Grenzüberschreitung im Eifer des Gefechts, sondern systematische Gewaltkriminalität.
Dass in einem solchen Fall lediglich acht Jahre Freiheitsstrafe verhängt werden, wirft Fragen auf. Das Strafrecht kennt für derartige Konstellationen – kriminelle Vereinigung, bewaffnetes Vorgehen, Hinterhalt, Lebensgefahr – deutlich höhere Strafrahmen. Eine härtere Strafe wäre daher nicht nur möglich, sondern gut begründbar gewesen.
Besonders irritierend ist die begleitende Relativierung der Taten durch Grüne und Linke. Es wird versucht, Gewalt durch politische Motive zu erklären oder moralisch einzuhegen. Diese Argumentation verkennt den Kern des Problems: Ideologie ist kein Strafmilderungsgrund. Wer organisiert Menschen niederprügelt, handelt nicht politisch, sondern verbrecherisch – unabhängig davon, gegen wen sich die Gewalt richtet.
Der Rechtsstaat lebt davon, klare Grenzen zu ziehen. Wo diese Grenzen bei der Hammerbande liegen, hätte deutlicher markiert werden müssen. Ein Urteil, das hinter der objektiven Schwere der Taten zurückbleibt, riskiert den Eindruck, dass politisch motivierte Gewalt weniger hart sanktioniert wird. Genau diesen Eindruck hätte das Gericht vermeiden müssen.
Acht Jahre Haft mögen formal korrekt sein. Gerecht wirken sie aus meiner Sicht nicht. Ich vermute zwar, dass das ungarische Gericht eine bei weitem höhere Strafe ausgesprochen hat als dies ein deutsches Gericht getan hätte, halte die Strafe aber für zu niedrig. Und dann meinen die Grünen und die Linken in Deutschland doch allen Ernstes, dass der Prozess und das Urteil nicht gerecht gewesen seien. Was haben diese Parteien nur für Moralvorstellungen?
Nachfolgend Links zum Thema:
https://www.youtube.com/live/uyFwA8n2c7U?si=_keBv9ORtHdgrRMQ
https://nius.de/kommentar/news/maja-t-antifa-ost-linksextremismus-budapest-hammerbande