Harald Martenstein hält den Linken den Spiegel vor!!! Demokratie lebt von der Meinungsvielfalt!!!

Demokratie nach Maß? Wie etablierte Parteien den Meinungskorridor zerstören
Liebe Bürger und liebe Freunde,
die größte Bedrohung der Demokratie geht heute nicht von „falschen Meinungen“ aus, sondern von jenen Parteien, die sich selbst zum moralischen Schiedsrichter über zulässiges Denken erklären. Meinungsfreiheit wird von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke zwar beschworen – aber nur solange sie sich innerhalb eines engen, ideologisch kontrollierten Rahmens bewegt.
Was nicht ins eigene Weltbild passt, wird nicht widerlegt, sondern delegitimiert. Konservative oder rechte Positionen gelten pauschal als „unsagbar“, „rückständig“ oder „demokratiefeindlich“. Kritik an Migration, Klimapolitik, Gender-Ideologie oder EU-Zentralismus wird nicht argumentativ beantwortet, sondern moralisch erstickt. Das ist keine Debatte – das ist politische Machtausübung durch Diskurskontrolle.
Die etablierten Parteien haben aus politischem Wettbewerb einen Gesinnungstest gemacht. Wer nicht mitläuft, wird ausgegrenzt. Wer widerspricht, wird etikettiert („Nazi“). Wer protestiert, wird belehrt. Diese Haltung ist nicht demokratisch, sondern elitär. Sie signalisiert: Der Bürger darf wählen – aber bitte richtig.
Der oft zitierte Satz von Franz Josef Strauß – „Rechts von der CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben“ – wirkt heute wie ein Lehrbeispiel politischen Versagens. Jahrzehntelang wurde versucht, rechte Positionen zu verdrängen statt sie zu integrieren oder sachlich zu bekämpfen. Das Ergebnis ist bekannt: politische Entfremdung, Vertrauensverlust und der Aufstieg einer Protestpartei.
Die AfD ist kein Unfall der Geschichte, sondern eine direkte Reaktion auf die Arroganz der politischen Mitte. Millionen Wähler wurden nicht „verführt“, sondern systematisch ignoriert. Wer diese Menschen heute beschimpft, ausgrenzt oder ihnen demokratische Reife abspricht, zeigt vor allem eines: Verachtung gegenüber dem eigenen Souverän.
Besonders heuchlerisch ist dabei der inflationäre Gebrauch des Begriffs „Demokratie“. Demokratie bedeutet nicht Einheitsmeinung. Sie bedeutet nicht moralische Überlegenheit. Und sie bedeutet ganz sicher nicht, missliebige politische Konkurrenz durch Brandmauern, Verbotsdebatten oder soziale Ächtung auszuschalten.
Eine Demokratie, die Angst vor Meinungen hat, ist bereits geschwächt. Eine politische Klasse, die Kritik nicht erträgt, hat ihren Auftrag vergessen. Wer heute glaubt, durch Ausgrenzung „das Richtige“ zu tun, arbeitet in Wahrheit am Abbau demokratischer Kultur.
Nicht rechte Meinungen sind das Problem.
Das Problem ist eine politische Elite, die dem Volk nicht mehr zutraut, selbst zu denken.
Die hervorragende Rede von Harald Martenstein zielt auf die gleiche Problematik.
Euer Lokalpatriot Jens-Holger Pütz
Nachfolgend Links zur sehr guten Rede von Harald Martenstein zu diesem Thema:
Eine Antwort
Ja, super Rede aber ich denke, dass kommt bei denen, für die es bestimmt ist, nicht an.
Und der Rest, naja…wie immer…