VW ist nur die Spitze des Eisbergs – Wie linke Ideologie die deutsche Automobilindustrie ruiniert

Heimat ohne Kompromisse.

VW ist nur die Spitze des Eisbergs – Wie linke Ideologie die deutsche Automobilindustrie ruiniert

VW ist nur die Spitze des Eisbergs.

Die Krise der deutschen Automobilindustrie kommt nicht aus heiterem Himmel. Sie ist das Ergebnis jahrelanger ideologischer Selbsttäuschung. Über Jahre hinweg haben die Spitzenmanager der großen DAX-Konzerne vor der Politik den Kotau gemacht – zunächst unter Merkel, später unter der Ampel. Die grüne Transformation und die politisch forcierte Dekarbonisierung wurden von weiten Teilen der Wirtschaft nicht nur hingenommen, sondern öffentlich mitgetragen und als „Fortschritt“ verkauft. Kritische Stimmen blieben leise. Vorauseilender Gehorsam gegenüber dem linken Zeitgeist galt plötzlich als unternehmerische Verantwortung.

Und haben nicht erst kürzlich die Wirtschaftsverbände vor einer Regierungsbeteiligung der AfD gewarnt, weil diese den Unternehmen schaden könnte? Wo blieb dieselbe Entschlossenheit, als linke und grüne Ideologen die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Branchen systematisch untergruben? Eine ehrliche Analyse muss sich an den realen Folgen orientieren – und darf nicht dort enden, wo sie der linken Erzählung unbequem wird.

Auch die Gewerkschaften haben sich in dieser Entwicklung blamiert. Statt die langfristigen Interessen ihrer Mitglieder zu verteidigen, unterstützten sie die industriepolitische Agenda der Ampel und deren ideologische Vorgaben. Sie hätten früh erkennen müssen, welche Zerstörungspotenziale eine überhastete, marktfremde Transformation für Arbeitsplätze, Standorte und Wertschöpfung birgt. Wie kann es sein, dass ausgerechnet diejenigen, die Arbeitsplätze sichern sollen, Entwicklungen mittragen, die diese Arbeitsplätze am Ende vernichten?

Damit kommen wir zu den Beschäftigten bei Volkswagen – und zu einer unbequemen Frage: Wie haben sie eigentlich gewählt?

In Wolfsburg zeigt sich seit Jahren eine starke Verankerung der SPD; auch die Grünen konnten dort punkten. Natürlich ist das individuelle Wahlverhalten der Mitarbeiter nicht bekannt. Dennoch stellt sich die grundsätzliche Frage nach der politischen Mitverantwortung. Wer über Jahre hinweg politische Kräfte unterstützt, die eine ideologisch geprägte Wirtschafts- und Energiepolitik betreiben, kann sich später nicht glaubwürdig als Opfer darstellen. Das gilt für Manager, Gewerkschaftsfunktionäre und Wähler – in unterschiedlichem Maße, aber es gilt.

Die Risiken waren spätestens seit 2017 erkennbar. Die strukturellen Probleme der deutschen Industrie und die Gefahren einer politisch beschleunigten, ideologisch motivierten Transformation hätten Anlass zu einer klaren Kurskorrektur geben müssen. Auch 2021 hätte die Politik noch umsteuern können. Die Mehrheit entschied sich für die Fortsetzung des linken Experiments.

Nun treten die Konsequenzen zutage. Es geht längst nicht mehr nur um einzelne Unternehmen, sondern um industrielle Wertschöpfung, Arbeitsplätze, kommunale Steuereinnahmen und den Wohlstand ganzer Regionen.

Gewiss: Die Nachfrage nach Elektroautos blieb hinter den Erwartungen zurück. Der Wettbewerbsdruck aus China, die dortige Kaufzurückhaltung und die amerikanische Zollpolitik sind reale Faktoren. Doch sie erklären nicht die gesamte Krise. Denn die entscheidende Frage lautet: Was geschieht, wenn politische Zielsetzungen, unternehmerische Entscheidungen und die tatsächliche Nachfrage dauerhaft auseinanderlaufen?

In einer funktionierenden Marktwirtschaft muss sich ein Produkt am Kunden bewähren. Bleibt die Nachfrage aus, geraten Geschäftsmodelle unter Druck. Das ist keine Ideologie, sondern wirtschaftliche Realität.

Die linksideologisch forcierte Transformation vermittelte hingegen den Eindruck, man könne einen bestimmten technologischen Weg unabhängig von Marktbedingungen, Kosten, Infrastruktur und Kundenbedürfnissen durchsetzen. „Gut gemeinte Ziele“ ersetzen keine tragfähige Strategie. Staatlich gesetzte Erwartungen schaffen keinen nachhaltigen Absatzmarkt.
Planwirtschaft bleibt Planwirtschaft – auch dann, wenn man sie „Transformation“ nennt und moralisch überhöht.

Es wäre zu einfach, die Verantwortung ausschließlich auf äußere Umstände (USA und China) abzuwälzen und die eigenen ideologischen Fehlentscheidungen auszublenden. Wer sich jahrelang von linksideologisch geprägten Leitbildern leiten lässt, anstatt technologische Offenheit, wirtschaftliche Vernunft und die realen Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, darf sich über die Folgen nicht wundern.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht allein, wer heute für die Krise verantwortlich ist. Sie lautet: Wer war bereit, die Risiken rechtzeitig zu benennen – und wer hat lieber geschwiegen, zugestimmt oder mitgemacht?
Manager, Gewerkschaften und Politik müssen sich dieser Frage stellen. Aber auch eine Gesellschaft sollte sich fragen, wie viel politische Verantwortung sie selbst für die Richtung trägt, die sie über Jahre hinweg unterstützt hat.

Denn die Rechnung für wirtschaftspolitische Irrtümer bezahlen am Ende nicht diejenigen, die sie am lautesten verkündet haben. Sie bezahlen die Beschäftigten, ihre Familien, die Zulieferbetriebe und die Kommunen, deren Existenz an einer starken Industrie hängt.

Damit schließt sich der Kreis.

„Autos kaufen keine Autos.“ (Walter Reuther)

Ein Satz, der heute aktueller kaum sein könnte. Am Ende entscheiden nicht politische Absichtserklärungen, moralische Überlegenheit oder wohlklingende Transformationsziele über den Erfolg eines Unternehmens. Es sind die Kunden.

Die AfD hat seit vielen Jahren genau auf diese Entwicklungen hingewiesen. Trotzdem wählen immer noch zu viele Menschen CDU, CSU, SPD und Grüne – also die Parteien, die für diese fatale Situation maßgeblich mitverantwortlich sind. Es ist an der Zeit, die AfD politisch einzubinden und ihr Verantwortung zu übertragen. Dann kann sie zeigen, was sie kann. Ansonsten wird sie bei den nächsten Wahlen abgewählt.

Euer Lokalpatriot
Jens-Holger Pütz

 

 

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