SPD-nahe Friedrich Ebert Stiftung dreht durch: Wer „Ausländer“ sagt, ist tendenziell rechts, es muss „Neuhinzukommende“ heißen

Ach, wie beruhigend: Wieder haben selbst ernannte Sprachwächter ein neues Wort entdeckt, das wir angeblich nicht mehr benutzen sollen. „Ausländer“ ist plötzlich problematisch, stattdessen sollen wir „Neuhinzukommende“ sagen. Als ob das die Realität verändert.
Wer ernsthaft glaubt, Menschen allein wegen eines jahrzehntelang gebräuchlichen Begriffs politisch einordnen zu können, sollte vielleicht weniger Zeit mit Sprachkosmetik und mehr mit den echten Problemen im Land verbringen.
Für mich bleibt es bei „Ausländer“ oder „Migrant“, so wie für viele andere Bürger auch. Nicht aus Provokation, sondern weil es normale deutsche Wörter sind. Sprache lebt davon, dass Menschen sie verwenden – und nicht davon, dass ständig neue Ersatzbegriffe erfunden werden, um möglichst moralisch zu wirken. Unsere schöne deutsche Sprache darf nicht durch linke Moralapostel verhunzt werden.
Auf die sogenannte ‚Political Correctness‘ lege ich keinen besonderen Wert. Frei nach Franz Josef Strauß: Ich sage, was ich denke, und ich denke, was ich sage.“
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