Skandal: ADAC will andere Meinungen mundtot machen – Welche Rolle spielt dabei die CDU/CSU?

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Skandal: ADAC will andere Meinungen mundtot machen – Welche Rolle spielt dabei die CDU/CSU?

Wenn kritische Meinungen unerwünscht sind, ist eine Grenze überschritten. Was derzeit rund um eine Veranstaltung mit Peter Hahne und Anthony Lee in Mecklenburg-Vorpommern berichtet wird, ist politisch und gesellschaftlich höchst bedenklich.

Nach den vorliegenden Schilderungen sollen Veranstalter – darunter Landwirte, Unternehmer und Ärzte – unter Druck gesetzt worden sein, weil dort konservative und regierungskritische Positionen zu Wort kommen sollen. Die Veranstalter hätten aus Sicht des ADAC die Gastredner Peter Hahne und Anthony Lee auszuladen oder ihnen wird der bereits vertraglich zugesagte Veranstaltungsort gekündigt.

Der ADAC hat die Speedway-Betreibergesellschaft mit dem Entzug finanzieller Unterstützung für zukünftige Speedway-Veranstaltungen unter Druck gesetzt, um die bereits zugesagte Veranstaltung zu verhindern und deren Absage zu erzwingen. Das ist ein skandalöser Vorgang. Ein solcher Umgang mit wirtschaftlicher Macht widerspricht dem Geist von Meinungsfreiheit, demokratischem Pluralismus und einer freien Gesellschaft.

Die Rolle des ADAC ist besonders irritierend. Ein Automobilclub sollte die Interessen seiner Mitglieder vertreten – und nicht zum politischen Akteur werden, der Veranstaltungen nach seinen weltanschaulichen Kriterien beeinflusst oder aus seiner Sicht unliebsame Stimmen ausgrenzt.

Auch die Verbindung von Funktionsträgern aus CDU/CSU und ADAC wirft Fragen auf. Eine demokratische Partei wie die CDU/CSU muss aushalten, dass Menschen anderer Meinung sind. Und ein Mitgliederverein wie der ADAC sollte erst recht nicht den Eindruck erwecken, politische Gesinnung darüber entscheiden zu lassen, wer eine Bühne bekommt.

Umso beeindruckender ist das Zeichen der Familie Manski aus Güstrow. Die Familie betreibt dort ein traditionsreiches Reitsportgeschäft sowie die Cavallo-Arena, ein Kompetenz- und Weiterbildungszentrum für den Pferdesport. Als die ursprüngliche Veranstaltung durch den ADAC unter Druck geriet, stellte die Familie kurzerhand ein Ersatzgelände zur Verfügung, damit die Veranstaltung mit Peter Hahne und Anthony Lee stattfinden kann.

Das verdient Respekt und Anerkennung. Wo andere eine Tür schließen, öffnet jemand eine neue. Genau so sieht gelebte Solidarität aus.

Damit ist die Sache für mich längst größer geworden als eine einzelne Veranstaltung. Es geht um die Frage, ob konservative, regierungskritische und unbequeme Positionen in unserer Gesellschaft noch öffentlich geäußert werden dürfen, ohne dass wirtschaftlicher oder politischer Druck ausgeübt wird.

Ich finde: Demokratie braucht keine Denkverbote und keine Gesinnungskontrolle. Sie braucht offene Bühnen und den Mut, unterschiedliche Meinungen auszuhalten.
Deshalb ziehe ich für mich Konsequenzen und trete aus dem ADAC aus.

Und deshalb gilt für Mittwoch: Solidarität mit den Veranstaltern, Peter Hahne und Anthony Lee – und ein großes Dankeschön an die Familie Manski, die mit ihrem Angebot ein starkes Zeichen für Meinungsfreiheit und Zusammenhalt gesetzt hat.

Der ADAC mag es durch Druck geschafft haben, dass den Veranstaltern der Veranstaltungsort gekündigt wurde. Aber es ist gut, dass man die Meinungsfreiheit und die damit verbundene freie Gesellschaft nicht einfach zum Schweigen bringen kann. Nochmals ein großes Dankeschön an die Familie Manski.

Demokratie lebt nicht davon, dass alle dasselbe sagen. Demokratie lebt davon, dass alle Meinungen, auch wenn diese für manche unbequem erscheinen mögen, gehört werden.

Bereits in der Vergangenheit hat sich der ADAC aus meiner Sicht politisch viel zu deutlich positioniert: gegen den Verbrennungsmotor, für die Elektromobilität und für hohe Spritpreise – mit dem Argument, dadurch den Umstieg zu beschleunigen.

Damit hat sich der ADAC in eine politische Richtung bewegt, die keineswegs die Meinung eines Großteils seiner Mitglieder widerspiegelt. Der ADAC sollte die Interessen aller Autofahrer vertreten – unabhängig davon, ob sie Elektroauto, Hybrid oder Verbrenner fahren.

Der ADAC gehört nicht auf die Seite politischer Umerziehungsversuche. Mobilität sollte nicht durch künstlich verteuerte Kraftstoffe oder politische Vorgaben erzwungen werden. Der ADAC sollte sich aus der Politik heraushalten und wieder das tun, wofür seine Mitglieder ihn bezahlen: die Interessen der Autofahrer vertreten.

Rückblickend hätte man deshalb schon früher konsequenter sein und über einen Austritt nachdenken sollen. Oft ist es eben nur die Bequemlichkeit, die einen davon abhält.

Bleibt zu hoffen, dass dem ADAC dieses höchst undemokratische Verhalten auf die Füße fällt, in dem viele Mitglieder ihre Mitgliedschaft kündigen werden.

Nachfolgend Links zum Thema:

https://youtu.be/SHApI7N47Gc?is=Msd4nBBUfaJop9Tt

https://x.com/maxotte_says/status/2091180822564831293

https://youtu.be/oA7scitdVn4?is=V4iSYVoBerBqocVd

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