Sogenannte „Infoveranstaltung – Windenergie in Bergneustadt“ – Mittwoch, 10. Juni 2026, um 18 Uhr, im Krawinkelsaal: Bitte kommt vorbei und schaut euch an, wie unsere Heimat mit 250m hohen Monsterwindrädern zerstört werden soll

Heimat ohne Kompromisse.

Sogenannte „Infoveranstaltung – Windenergie in Bergneustadt“ – Mittwoch, 10. Juni 2026, um 18 Uhr, im Krawinkelsaal: Bitte kommt vorbei und schaut euch an, wie unsere Heimat mit 250m hohen Monsterwindrädern zerstört werden soll

 

Bitte kommt vorbei und schaut euch an, wie unsere Heimat mit 250m hohen Monsterwindrädern zerstört werden soll

Liebe Bürger und liebe Freunde,

in der Sülemicke und am Beulberg sollen insgesamt vier (eventuell sogar fünf) Windkraftanlagen entstehen, drei in der Sülemicke und eins am Beulberg – sage und schreibe 250 Meter hoch. Ich würde hier von Monsterwindrädern sprechen.

Links die Altstadtkirche und rechts die 250m hohen Monsterräder!!!

Für viele Bürger, auch für uns als UWG Bergneustadt, ist das kein Beitrag zur Energiewende, sondern ein beispielloser Eingriff in ihre Heimat. Was hier geplant ist, verändert nicht nur das Landschaftsbild – es zerstört ein Stück gewachsene Lebensqualität, Natur und Identität. Einfach Heimat.

Der Eindruck vieler Betroffener ist klar: Natur- und Tierschutz, ebenso wie mögliche gesundheitliche Auswirkungen auf die Menschen vor Ort, spielen offenbar nur eine kleine Nebenrolle. Stattdessen profitieren Unternehmen von üppigen staatlichen Förderungen, während Verpächter hohe Summen kassieren. Die Verpächter kann ich ggf. noch verstehen, aber dass der Staat soviel Geld dafür rausschmeißt, ist in keiner Weise nachzuvollziehen. Die Rechnung zahlen am Ende die Bürger – mit dem Verlust ihrer Umgebung und ihres Wohlbefindens. Und durch höhere Steuern und Abgaben.

Die Möglichkeiten für Bürger in Nordrhein-Westfalen (NRW), Windräder durch Bürgerbegehren zu verhindern, sind rechtlich stark eingeschränkt und in der Praxis gering. Zwar ermöglichen Bürgerbegehren prinzipiell direkte Demokratie, doch der massive politische und rechtliche Vorrang für den Ausbau erneuerbarer Energien (insbesondere seit 2023/2024) macht Blockaden leider schwierig. Die NRW-Landesregierung aus CDU und Grünen hat die Bürger durch geschaffene Gesetze quasi entmündigt. Ein Trauerspiel für unsere Demokratie.

Wir als UWG Bergneustadt finden die politische Reaktion vor Ort sehr bedauerlich,. Bürgermeister Matthias Thul scheint sich in sein Schicksal zu ergeben und die Entwicklung schlicht hinzunehmen – mit der Begründung, man könne ohnehin nichts mehr machen. Das mag sein, aber aus unserer Sicht ist das ein falsches Signal. Er will dem Stadtrat aber auf jeden Fall Vorschlagen, dass die jährlichen Pachtzahlungen des Windkraft-Unternehmens mitgenommen werden sollten. Dies halten wir als UWG Bergneustadt moralisch für höchst bedenklich.

Jens-Holger Pütz, Fraktionsvorsitzender der UWG Bergneustadt, und die UWG Bergneustadt positionieren sich ganz anders. Trotz der äußerst schwierigen Ausgangslage will man alles daransetzen, dieses Projekt noch irgendwie zu stoppen. Vor der  Resignation steht für die UWG Bergneustadt der Punkt „Es versucht zu haben“ im Vordergrund und seien die Erfolgsaussichten auch noch so gering. Das sind uns die Bürger und unsere Heimat wert. Und selbst wenn es am Ende nicht gelingt, steht zumindest eines fest: Wir haben bis zum Schluss gekämpft und haben die Interessen vieler Bürger nicht kampflos aufgegeben.

Für Mittwoch, den 10. Juni 2026, um 18.00 Uhr, im Krawinkelsaal, ist vom Bürgermeister eine weitere Bürgerveranstaltung geplant.

Doch auch hier wächst der Unmut: Wieder soll offenbar derselbe „pro Windenergie“-Referent auftreten wie beim letzten Mal. Der Vorschlag der UWG Bergneustadt, einen kritischen Experten einzuladen, wurde bislang nicht berücksichtigt. Für viele ist das kein Dialog mehr, sondern eine einseitige Darstellung – ein Vorgehen, das Misstrauen verstärkt.

Dabei sind die Bürger nicht grundsätzlich gegen erneuerbare Energien. Was sie ablehnen, ist eine Politik, die ihre Sorgen ignoriert und ihre Heimat zur Verfügungsmasse macht.

Den Grünen, die früher einmal für jedes Tier und jeden Baum gekämpft haben, ist dies heutzutage scheinbar egal. Sonst würde man auf keinen Fall eine solch verfehlte Energiepolitik betreiben. Und die CDU ist leider Gottes auf diesen ideologischen Zug aufgesprungen.

Was hier geschieht, ist für viele ein Symbol für fehlende Mitsprache, für politische Ohnmacht und für Entscheidungen, die über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen werden. Doch der Widerstand im Land wächst – und mit ihm die klare Forderung: So nicht!!!

Als UWG Bergneustadt vertreten wir hier eine klare und konsequente Haltung: Wir lehnen den Bau der 250m hohen Monsterwindräder entschieden ab.

Nachfolgend noch Links zum Thema:

https://www.facebook.com/share/p/1ek3WFMk7y/

https://www.jensholgerpuetz.de/windraeder-zerstoeren-unsere-heimat-bergneustadt/

https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/winderraeder-zerstoeren-unsere-heimat/

https://www.facebook.com/share/p/18frv8Cu2d/

 

Euer Lokalpatriot Jens-Holger Pütz

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