Politisch linksstehende Menschen sind oft sehr intolerant anderen Meinungen gegenüber

Heimat ohne Kompromisse.

Politisch linksstehende Menschen sind oft sehr intolerant anderen Meinungen gegenüber

Es ist eine bemerkenswerte Ironie unserer Zeit:

Viele Menschen, die sich politisch links einordnen und vor „Hass und Hetze“ warnen, fordern lautstark Toleranz und Meinungsfreiheit – solange die Meinung der eigenen entspricht.

Sobald konservative Ansichten geäußert werden, ist von Toleranz oft nicht mehr viel zu sehen. Wer Andersdenkende ausgrenzt oder ihre Meinung pauschal abwertet, handelt selbst intolerant. Wahre Toleranz zeigt sich gerade darin, auch Meinungen auszuhalten, die man nicht teilt. Hierzu passt nachfolgendes Zitat:

„Ich missbillige, was du sagst, aber ich werde bis zum Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen.“ (Die Formulierung wurde 1906 von Evelyn Beatrice Hall in ihrem Buch The Friends of Voltaire geschrieben. Sie wollte damit Voltaires Haltung zur Meinungsfreiheit zusammenfassen – es war also eine sinngemäße Beschreibung, kein wörtliches Zitat von Voltaire.)

Und wer sich unermüdlich auf „unsere Demokratie“ beruft, erweckt nicht selten den Eindruck, demokratische Grundsätze nur so lange hochzuhalten, wie sie den eigenen politisch linken Vorstellungen dienen. Sobald andere Mehrheiten, unbequeme Meinungen oder abweichende Positionen ins Spiel kommen, scheint das Demokratieverständnis plötzlich sehr selektiv zu sein.

Wer daran zweifelt, braucht sich nur die Debatten und das Verhalten in unserem Stadtrat anzusehen.

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