Was ist nur aus der CDU geworden!!! Im Gegensatz dazu die UWG und die Heimat!!!

Liebe Bürger und liebe Freunde,
was sich derzeit in der Politik abspielt, ist nicht nur enttäuschend – es macht einen wütend. Besonders dann, wenn man – so wie ich – bis 2011 einmal fest an die CDU geglaubt und sie gewählt hat. Nach dem unsäglichen „Wir schaffen das“ der Altkanzlerin Merkel im Jahr 2015, womit sie einen gewaltigen Flüchtlingsstrom in unser schönes Land zu verantworten hat, habe ich der CDU endgültig den Rücken gekehrt. Ich habe das Gefühl, dass unser Land quasi durch Flüchtlinge überschwemmt wurde und die innere Sicherheit stark gelitten hat. Mit dem von Angela Merkel vorangetriebenen Atomausstieg im Jahr 2011 hatte es schon stark zu bröckeln begonnen. Merkels Abkehr von den konservativen Werten und das sie die CDU im Parteienspektrum weit nach links gerückt hat, tat sein übriges.
Eine Partei, die früher das Rückgrat unseres Landes war, für konservative Werte, für Stabilität, Verantwortung und Verlässlichkeit stand, wirkt heute wie ein Schatten ihrer selbst. Verantwortung wird weggeschoben, Schuld wird anderen zugeschrieben – etwa der AfD, die aber noch nie Regierungsverantwortung getragen hat. Gleichzeitig werden fatale Entscheidungen getroffen, deren Folgen am Ende die Bürger und unsere Wirtschaft tragen müssen. Diese unfähigen Politiker vernichten den Wohlstand der Bürger und unseres Landes. Sie bekommen nichts, aber auch rein gar nichts geregelt. Die einzige verbliebene konservative Kraft ist die AfD. Aus meiner Sicht ist eine schwarz-blaue Koalition schon längst überfällig und der AfD sollte die Chance gegeben werden, sich einzubringen um zu zeigen, ob sie vernünftige Politik machen und gestalten kann.
Früh bin ich politisch geprägt worden von CDU-Persönlichkeiten wie Helmut Kohl, Lothar Späth und Wolfgang Bosbach. Mein politisches Vorbild war seit meiner Jugend Franz Josef Strauß (CSU). Sie alle standen für Haltung, für Prinzipien, für Heimat, für Tradition, für konservative Werte und für echte Verantwortung. Und genau das vermisse ich bei den heutigen Politikern. Die denken nur noch an ihren Machterhalt, daran, wie sie sich ihre Taschen voll machen und daran wieviel Steuergeld sie wo im Ausland auf Kosten der Bürger verschleudern können, während unser Land den Bach runtergeht. Das für uns Bürger alles teurer wird, ist denen vollkommen egal.
Bei den zurückliegenden Wahlen, die Bundestagswahl 2025 eingeschlossen, haben die Bürger immer mehrheitlich bürgerlich-konservativ gewählt. Und was bekommen sie, genau, eine von der CDU unterstützte linksideologische Politik. Doch die Wahrheit ist auch: Es geht nicht nur um die CDU. Auch SPD und FDP zeigen, wie weit sich die politische Klasse insgesamt von den Menschen entfernt hat, von den linksradikalen Grünen brauchen wir erst gar nicht zu reden. Viele Bürger fühlen sich zu Recht nicht mehr vertreten.
Für mich als konservativ eingestellter Mensch sind Familie, Freundschaft, Heimat, Tradition und Brauchtum keine leeren Worte – sie sind das Fundament unseres Zusammenlebens. Und das ist auch in meiner Heimat Bergneustadt so. Hier leben wir, hier tragen wir Verantwortung, hier entscheidet sich, ob Politik noch nah bei den Menschen ist – oder völlig an ihnen vorbeigeht.
Und genau deshalb habe ich früh erkannt: Wenn sich etwas ändern soll, dann nicht durch leere Versprechen aus Berlin, sondern durch klare Haltung vor Ort.
Schon 1999 war klar: raus aus den alten CDU-Parteistrukturen – und Verantwortung selbst übernehmen.
Gemeinsam mit meiner Frau Sabine und engagierten Mitstreitern habe ich die UWG Bergneustadt gegründet. Rückblickend war das eine der besten Entscheidungen überhaupt. Denn hier geht es nicht um Parteikarrieren oder Ideologie – hier geht es um unsere Stadt, um unsere Bürger, um konkrete Lösungen.
Zu oft sehe ich das Gegenteil, auch in meiner Heimatstadt: Anpassung statt Rückgrat. Taktik statt Überzeugung. Worte statt Taten.
Die politischen Entwicklungen der letzten Jahre in Bergneustadt werfen ein bezeichnendes Licht auf den Zustand der CDU auf kommunaler Ebene. Wenn sich eine Partei, die traditionell für bürgerlich-konservative Positionen stand, zunehmend in Konstellationen wiederfindet, in denen sie mit politisch weit entfernten Partnern gemeinsame Linien sucht, stellt sich zwangsläufig die Frage nach ihrem inhaltlichen Profil und ihrer Glaubwürdigkeit.
Die Unterstützung eines CDU-Bürgermeisterkandidaten durch ein ungewöhnlich breites Bündnis – von CDU über SPD und FDP bis hin zu Grünen und der deutsch-türkischen FWGB – mag auf den ersten Blick als pragmatisch erscheinen. Tatsächlich drängt sich jedoch der Eindruck auf, dass hier politische Unterschiede zunehmend eingeebnet werden, um Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen. Wo früher um Inhalte gerungen wurde, scheint heute allzu oft der kleinste gemeinsame Nenner zu genügen.
Gerade die Diskussion um den Neubau einer Ditib-Moschee hat aus meiner Sicht exemplarisch gezeigt, wie stark strategische Überlegungen politische Debatten prägen können. Entscheidend sollte jedoch nicht sein, wie schnell ein Thema verschwindet, sondern wie ehrlich und nachvollziehbar es entschieden wird. Dass der Neubau letztlich nicht umgesetzt wurde, ist für mich auch ein Ergebnis des beharrlichen Engagements der UWG Bergneustadt.
Besonders kritisch ist aus meiner Sicht die Entwicklung, dass politische Entscheidungen offenbar nicht mehr konsequent aus Überzeugung heraus getroffen werden, sondern der Eindruck entsteht, unbequeme Themen sollten möglichst geräuschlos abgewickelt werden. Entsprechende Einschätzungen wurden mir gegenüber aus politischen Kreisen geäußert. Wenn sich dieser Eindruck bestätigt, stellt sich unweigerlich die Frage, wie ernst es den Verantwortlichen noch mit Transparenz und politischer Glaubwürdigkeit ist.
Ebenso irritierend ist die mir gegenüber vertretene Haltung aus Parteikreisen, wonach konservative Positionen, die früher als legitim galten, heute kurzerhand als überholt abgetan werden. Eine solche Sichtweise vermittelt den Eindruck, dass politische Grundüberzeugungen zunehmend dem jeweiligen Zeitgeist angepasst werden. Gerade von einer Partei wie der CDU erwarten viele Bürger jedoch Verlässlichkeit, Standfestigkeit und die Bereitschaft, auch dann Haltung zu zeigen, wenn es unbequem wird. Genau daran fehlt es aus meiner Sicht immer häufiger.
Kooperationen zwischen Parteien sind in einer pluralistischen Demokratie selbstverständlich und oft notwendig. Entscheidend ist jedoch, dass sie auf nachvollziehbaren inhaltlichen Grundlagen beruhen und nicht den Eindruck erwecken, politische Prinzipien seien verhandelbar oder austauschbar.
Die Entwicklungen in Bergneustadt können daher als Anlass dienen, eine grundsätzliche Debatte über Profil, Werte und politische Ausrichtung der CDU zu führen. Denn ohne klare Haltung wird jede Partei das Vertrauen derjenigen verlieren, die sich eine verlässliche politische Vertretung wünschen.
Hier in Bergneustadt zählt für mich nicht das Parteibuch, sondern der Einsatz für die Menschen vor Ort. Genau das ist der Unterschied zur CDU, SPD, FDP und den Grünen.
Vielleicht steht die CDU heute an einem Punkt, wie ihn einst die Democrazia Cristiana in Italien erreicht hat – am Ende eines langen Weges.
Doch eines bleibt: Politik ist nicht alles. Unser Leben, unsere Werte, unsere Freiheit – das liegt nicht in den Händen von Politikern.
Es liegt bei uns. Und dafür kämpfe ich.
Ich stehe für Klarheit. Für Ehrlichkeit. Für den Mut, Dinge beim Namen zu nennen – auch wenn sie unbequem sind. Und ich stehe zu meinen Werten wie Familie, Freundschaft, Heimat, Tradition, Brauchtum, Verlässlichkeit und Verantwortung. Auf die sogenannte „political correctness“ pfeife ich, denn ich habe Rückgrat und Eier.
Denn am Ende des Tages geht es nicht um Parteien.
Es geht um unsere Heimat. Um Bergneustadt. Und um die Menschen, die hier leben. Und es geht auch ein Stück weit um unser Deutschland.
Und dafür lohnt es sich, aufrecht zu bleiben.
Euer Lokalpatriot Jens-Holger Pütz