Daniel Grütz (SPD) kann es nicht lassen, er spaltet erneut!!!

Es ist schwer zu ertragen, wenn Kommunalpolitiker wie Daniel Grütz (SPD-Fraktionsvorsitzender) sich auf einer Feier zum 150-jährigen Bestehen des Löschzugs 1 der Freiwilligen Feuerwehr Bergneustadt hinstellen und in einem Grußwort über ‚Spaltung‘ reden, während genau ihre eigene politische Kultur seit Jahren dazu beiträgt, Menschen gegeneinander aufzubringen.
Die Feuerwehr steht für Kameradschaft, Respekt und Zusammenhalt — dort zählt nicht, wen jemand wählt, sondern ob man sich im Ernstfall aufeinander verlassen kann. Genau deshalb wirkt es so fehl am Platz, wenn von einem SPD-Fraktionsvorsitzenden eine parteipolitische Moralrede gehalten wird, die unterschwellig wieder Bürger in die ‚Richtigen‘ und die ‚Falschen‘ einteilt.
Viele Menschen haben längst genug von dieser Doppelmoral: Einerseits wird ständig Toleranz gepredigt, andererseits werden Kritiker oft vorschnell diffamiert, ausgegrenzt oder als Problem dargestellt. Wer echte Einheit will, muss auch andere Meinungen aushalten und aufhören, gesellschaftliche Debatten ständig moralisch aufzuladen.
Ein Feuerwehrjubiläum sollte den Ehrenamtlichen gehören — nicht politischen Fingerzeigen. Die Männer und Frauen der Feuerwehr verdienen Respekt für ihren jahrzehntelangen Dienst an allen Bürgern. Ohne Belehrungen. Ohne Parteipropaganda. Und ohne Kommunalpolitiker, die von Zusammenhalt sprechen, während viele Menschen genau das Gegenteil erleben.“
Herr Daniel Grütz (SPD), schämen sie sich.
4 Kommentare
Sehr gut geschrieben!
Aber was will man von der SPD mittlerweile anderes erwarten!
Da hast Du vollkommen Recht.
Mein Großvater, jahrzehntelang Mitglied der SPD und hundertprozentiger Sozialdemokrat, wird sich im Grabe umdrehen, wenn er sieht, was aus diesem „Laden“ mittlerweile geworden ist, und das nicht nur in kommunalpolitischer Hinsicht.
Hallo Manfred, ich habe letztens noch im Freundeskreis gesagt, dass sowohl die CDU als auch die SPD ihre Wähler verraten haben. Wären diese beiden Parteien noch wie früher, heißt die CDU wär noch konservativ und die SPD würde sich noch für die Arbeiter einsetzen, dann ständen wir nicht da, wo wir jetzt stehen. Alles geht den Bach runter. LG Jens-Holger